Francesc Marsal

Ich habe mit 14 Jahren angefangen zu tanzen, als meine Mutter mich fragte, ob ich in der Tanzschule mit ihr tanzen will. Nach sieben Jahren intensivem Training wechselte ich zu zeitgenössischem und klassischem Tanz, und gleichzeitig begann ich in Barcelona, Tango Argentino zu lernen.
Ich liebte die Freiheit und Intimität der Improvisation dabei und das Tanzen in der Umarmung, wie ich sie ganz ähnlich in der Kontakt-Improvisation entdeckt hatte. Mit dem Hintergrund der zeitgenössischen Techniken und der Arbeit mit dem Paartanz in der Tanzschule erschien mir der Tango als organische und natürliche tänzerische Ausdrucksform. Ich machte damit immer weiter und fuhr 2008 nach Buenos Aires, um meine Kenntnisse zu vertiefen und zu den Wurzeln des Tango zu gelangen. Ich hatte viel Spaß dabei, aber ich stellte auch fest, dass man nicht erst nach Argentinien reisen muss oder gar Argentinier sein muss, um Tango zu tanzen.

Als ich zurückkam, suchte ich nach der besten Tänzerin in Barcelona, die ich finden konnte, und das war Júlia Cortés. Ich zeigte ihr, wie Tango getanzt wird, und dann entwickelten wir eine Show mit zeitgenössischem Tango mit dem Titel „Kontratango“. Damit tourten wir durch Spanien und bekamen drei erste Preise bei Tanz-Wettbewerben.
2010 gingen wir nach Deutschland, und während Julia an der Staatsoper Nürnberg und beide am Theater Lüneburg arbeiteten, tanzten wir immer weiter Tango und gaben Workshops. Unsere Unterrichtsmethode ist stark von Feldenkrais beeinflusst, von der Alexandertechnik und der Franklin-Methode, sowohl im zeitgenössischen als auch im klassischen Tanz. Wir wollen unsere Kursteilnehmer darin unterstützen, herauszufinden, wie sie sich harmonisch bewegen können, indem wir ihnen ganz klar die biomechanischen Voraussetzungen zeigen und ihnen dabei helfen, die Haltung zu verbessern und unnötige Anspannung zu vermeiden, die eine natürliche Bewegung verhindert. Wir wollen die TänzerInnen ermutigen , sowohl Intimität und Bewusstheit in der Bewegung zu finden als auch Schritte zu lernen und – falls notwendig – spektakuläre Figuren. Wir wollen die Leidenschaft der Musik aufnehmen, die Intimität der Umarmung, die Bewusstheit der Sinne und die Freude am Tanzen!



Beate Eichhorn

Beate Eichhorn, Jahrgang 1952, Lüneburg, 

Ärztin für psychotherapeutische Medizin, diverse Weiterbildungen in Körper-, Tanz- und Bewegungstherapie (2015/2016 Basisausbildung in Spiraldynamik),

zweijährige Tangolehrerinnenausbildung bei Gerrit Schüler und Michael Domke 2004/2005 in Bremen, Tango Teacher Training bei Ines Moussavi, Constantin Rüger und Judith Preuss seit 2012 in Berlin, Tangolehrertreffen und Training zum Tangounterricht  bei Sabine Zubarik seit 2009 in Erfurt, Tangolehrerin (nebenberuflich) seit 2006.

Tel: 04131-769880

E-Mail: beateeichhorn@gmx.de



Wolfgang Scherlinger

Wolfgang Scherlinger blickt auf ein Jahrzehnt Heidetangozeit erst als Schüler und jetzt als Lehrer für die Anfänger zurück. Die Basisarbeit des Tango zu vermitteln heisst geduldig ein Grundwissen zu lehren und im richtigen Moment gegen die Langeweile der Wiederholung neue Herausforderungen im Tanz anzubieten.

Wolfgang Scherlinger

E-Mail: tango@casa-kassau.com



Maike Stöckmann

Maike Stöckmann – Tanzpädagogin, unterrichtet seit mehreren Jahren die Montagabende im Wendland. 
Im Tango interessiert sie besonders der Kontakt und die Begegnung in der Improvisation, QueerTango – das Spiel mit den Rollen, ConTango - Tango trifft Contactimprovisation.